Genetische Behandlungen · Embryonentestung

Präimplantationsdiagnostik (PGT)

Präimplantationsdiagnostik (PGT) umfasst eine Gruppe von Verfahren, mit denen während einer IVF eine begrenzte Zellprobe eines Embryos auf bestimmte chromosomale oder genetische Risiken untersucht wird.

  • Die Testart wird anhand der Familiengeschichte und eines bestätigten genetischen Befunds ausgewählt
  • PGT schließt nicht alle genetischen Erkrankungen aus
  • Pränatale Screening- oder diagnostische Möglichkeiten während der Schwangerschaft werden separat besprochen
Laborverfahren zur Embryobiopsie für die Präimplantationsdiagnostik
Das Thema in einer Minute verstehen

PGT im Überblick

01

Testart

PGT-A, PGT-M oder PGT-SR wird entsprechend der klinischen Fragestellung ausgewählt.

02

Erforderliche Behandlung

Zur Erzeugung von Embryonen und Durchführung einer Biopsie ist ein IVF-/ICSI-Zyklus erforderlich.

03

Laborphase

Blastozystenbiopsie, Identitätsprüfung der Probe, genetische Analyse und Einfrieren des Embryos können Bestandteil des Ablaufs sein.

04

Nächster Schritt

Nach Befund und Beratung wird für Embryonen, die für einen Transfer infrage kommen, ein Embryotransferplan erstellt.

Wichtige Informationen

Was ist Präimplantationsdiagnostik (PGT)?

PGT ist ein Oberbegriff für Untersuchungen, die vor dem Embryotransfer eine konkrete genetische Fragestellung beantworten sollen.

Kurz gesagt:

Eine kleine Zahl aus dem Embryo entnommener Zellen wird in einem Genetiklabor untersucht. Der Umfang hängt von der gewählten PGT-Art ab; das Ergebnis ist keine Garantie für die gesamte genetische Ausstattung des Embryos.

PGT ist kein von IVF unabhängiger Bluttest. Eizellentnahme, Befruchtung, Blastozystenkultur, Biopsie und in der Regel das Einfrieren der Embryonen sind erforderlich.

PGT-A untersucht numerische Chromosomenverhältnisse. PGT-M wird speziell für eine bekannte genetische Veränderung in einer Familie entwickelt. PGT-SR beurteilt, ob strukturelle Umlagerungen bei einem Elternteil, etwa eine balancierte Translokation oder Inversion, zu einem unbalancierten Chromosomengehalt im Embryo führen können.

Das Ergebnis spiegelt die biopsierte Zellprobe, die verwendete Plattform und die Berichtsregeln des Labors wider. Mosaikbefunde, Befunde ohne Ergebnis und die Möglichkeit einer Fehlklassifikation sollten in der Beratung besprochen werden.

  • Familiengeschichte und vorhandene genetische Befunde werden geprüft
  • PGT-Art und technische Durchführbarkeit im Labor werden bestätigt
  • Erwartete Embryonenzahl und Wahrscheinlichkeit, dass Embryonen die Biopsiestufe erreichen, werden realistisch besprochen
  • Möglichkeiten zur Bestätigung oder zum Screening während der Schwangerschaft werden im Voraus geplant
Illustration zur Präimplantationsdiagnostik von Embryonen
Ziel der PGT ist es, der Entscheidung über den Embryotransfer genetische Informationen hinzuzufügen, die für die klinische Fragestellung relevant sind.
Unterschiede zwischen den Tests

Was ist der Unterschied zwischen PGT-A, PGT-M und PGT-SR?

Obwohl dieselbe Biopsieprobe verwendet werden kann, beantworten die Tests unterschiedliche genetische Fragen.

Chromosomenzahl

PGT-A

Screening auf fehlende oder zusätzliche Chromosomenkopien in einem Embryo.

  • Untersucht keine bestimmte monogene Erkrankung
  • Ist kein routinemäßiger Erfolgstest für jeden Patienten
  • Mosaik- und „kein Ergebnis“-Befunde können auftreten
Spezifisches vererbtes Risiko

PGT-M / PGT-SR

PGT-M konzentriert sich auf eine monogene Erkrankung, während PGT-SR unbalancierte strukturelle Chromosomenveränderungen untersucht.

  • Ein zuvor bestätigter genetischer Befund ist erforderlich
  • PGT-M kann die Entwicklung eines fallspezifischen Tests erfordern
  • Ergebnisse sollten im Rahmen einer genetischen Beratung interpretiert werden
Können mehrere PGT-Arten gleichzeitig durchgeführt werden?

In manchen Fällen kann PGT-A aus derselben Biopsieprobe zusammen mit PGT-M oder PGT-SR geplant werden. Potenzieller Nutzen, die Möglichkeit einer geringeren Zahl verfügbarer Embryonen, Kosten und zusätzliche Interpretationskomplexität sollten individuell bewertet werden.

Wer sollte untersucht werden?

Für wen kann PGT geeignet sein?

Die Entscheidung für PGT wird nicht automatisch allein aufgrund des Alters oder eines früheren Therapieversagens getroffen.

01

Bekannte monogene Erkrankung

Eine bestätigte pathogene genetische Variante beim Paar oder in der Familie.

02

Träger einer Chromosomenumlagerung

Eine balancierte Translokation, Robertson-Translokation oder Inversion, die bei einem Elternteil festgestellt wurde.

03

Aneuploidie-Beurteilung

Besprechung möglicher Vorteile und Grenzen von PGT-A bei ausgewählten Patientengruppen.

04

Frühere betroffene Schwangerschaft oder betroffenes Kind

Beurteilung des Wiederholungsrisikos in Familien mit bestätigter genetischer Diagnose.

05

Wiederholte Fehlgeburten

Bei passenden klinischen und genetischen Befunden kann eine gezielte Untersuchung geplant werden.

06

Plan zur Familiengründung

Erwartete Zahl einzufrierender Embryonen, Alter und zukünftige Schwangerschaftsziele werden gemeinsam berücksichtigt.

Ist PGT für jeden IVF-Patienten erforderlich?

Nein. Insbesondere für routinemäßige PGT-A ist nicht gezeigt, dass sie bei allen IVF-Patienten die Lebendgeburtenchance erhöht. Klinische Fragestellung, möglicher Nutzen und die Möglichkeit einer Verringerung der verfügbaren Embryonenzahl sollten klar definiert werden.

Vorbereitung vor der Untersuchung

Welche Vorbereitung ist vor PGT erforderlich?

Genetische Unterlagen und IVF-Plan sollten möglichst vor Beginn der ovariellen Stimulation abgeschlossen sein.

01

Genetische Beratung

Vererbungsmuster, Wiederholungsrisiko, Testmöglichkeiten und Alternativen werden erklärt.

02

Befundprüfung

Das Labor prüft, ob Variante, Karyotyp oder Familiendiagnose für Testentwicklung oder Analyse geeignet sind.

03

Familienproben

Für die Entwicklung eines PGT-M-Tests können DNA-Proben von Angehörigen erforderlich sein.

04

IVF-Beurteilung

Alter, ovarielle Reserve, Spermienstatus und erwartete Blastozystenzahl werden beurteilt.

05

Einwilligung und Ergebnispolitik

Der Umgang mit Kategorien wie nicht betroffen, Träger, betroffen, Mosaik und ohne Ergebnis wird im Voraus besprochen.

06

Pränataler Plan

Screening- oder diagnostische Möglichkeiten für den Fall einer Schwangerschaft werden erläutert.

Schritt-für-Schritt-Ablauf

Wie wird PGT durchgeführt?

Der Ablauf erfordert die Koordination der genetischen Vorbereitung mit IVF- und Embryologieschritten.

01

Erstberatung und genetische Unterlagen

Familiengeschichte, diagnostische Befunde und reproduktive Ziele werden geprüft.

02

Auswahl der Testart

PGT-A, PGT-M, PGT-SR oder eine geeignete Kombination wird ausgewählt.

03

Testvorbereitung

Bei Bedarf wird ein fallspezifischer PGT-M-Test entwickelt.

04

IVF und Befruchtung

Eizellen werden entnommen und mit der geeigneten Methode befruchtet.

05

Blastozystenkultur

Embryonen werden überwacht, bis sie ein für die Biopsie geeignetes Entwicklungsstadium erreichen.

06

Embryobiopsie

Eine begrenzte Zahl von Trophektodermzellen wird entnommen, wobei Identität und Rückverfolgbarkeit der Probe gewahrt bleiben.

07

Genetische Analyse

Die Probe wird im Genetiklabor mit der gewählten Methode untersucht; während der Wartezeit auf die Ergebnisse werden die Embryonen üblicherweise eingefroren.

08

Befund und Transferplan

Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Beratung interpretiert; für einen geeigneten Embryo wird ein Plan für den Transfer eines eingefrorenen Embryos erstellt.

Zeitlicher Ablauf

Wie lange dauert der PGT-Prozess?

Der Zeitrahmen variiert je nach Testart und danach, ob eine fallspezifische Vorbereitung erforderlich ist.

01

Prüfung der genetischen Unterlagen

Die Verifizierung vorhandener Befunde kann Tage oder Wochen dauern.

02

Entwicklung des PGT-M-Tests

Je nach Fall und Familienproben kann dies mehrere Wochen oder länger dauern.

03

IVF-Stimulation

Dauert vor der Eizellentnahme in der Regel etwa 10–14 Tage.

04

Embryokultur und Biopsie

Erfolgt gewöhnlich an Tag 5–7 nach der Befruchtung.

05

Genetische Befundung

Varriert je nach Labor und Testart.

06

Transfer

Nach Vorliegen des Ergebnisses kann ein separater Zyklus für den Transfer eines eingefrorenen Embryos geplant werden.

Wie viele Tage muss ich in Zypern bleiben?

Einige Erstberatungen und Untersuchungen können aus der Ferne organisiert werden. Für die Eizellentnahme ist üblicherweise ein Plan von etwa 10–14 Tagen erforderlich; der Transfer kann bei einem späteren, kürzeren Aufenthalt erfolgen.

Faktoren, die das Ergebnis beeinflussen

Was beeinflusst das Ergebnis einer PGT?

Der technische Abschluss des Tests ist nicht gleichbedeutend mit dem Erreichen einer Schwangerschaft oder Lebendgeburt.

01

Alter der Frau und Eizellzahl

Beeinflussen die Zahl der Blastozysten, die eine Biopsie erreichen, und die Zahl der nach der Untersuchung potenziell geeigneten Embryonen.

02

Vererbung des genetischen Risikos

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Embryo betroffen oder Träger ist, variiert je nach Vererbungsmuster.

03

Embryonalentwicklung

Nicht alle befruchteten Eizellen erreichen das Blastozysten- oder Biopsiestadium.

04

Biopsie- und Probenqualität

Unzureichende DNA oder technische Probleme können zu einem Befund ohne Ergebnis führen.

05

Testplattform und Interpretation

Mosaizismus, segmentale Befunde und Laborschwellenwerte können die Befundung beeinflussen.

06

Gebärmutter- und Transferfaktoren

Auch ein genetisch für den Transfer geeignet beurteilter Embryo garantiert weder Implantation noch Lebendgeburt.

Wichtige Unterscheidung:

Befruchtung, Blastozystenentwicklung, Testergebnis, Transfer, klinische Schwangerschaft und Lebendgeburt sind getrennte Phasen. PGT liefert nur Informationen zur ausgewählten genetischen Fragestellung.

Individuelle Kostenplanung

Kosten der Präimplantationsdiagnostik (PGT)

Die Kosten variieren je nach IVF-Zyklus, Biopsie, Testart und erforderlicher Laborvorbereitung.

01

IVF und Medikamente

Ovarielle Stimulation, Monitoring und Eizellentnahme.

02

ICSI und Embryokultur

Befruchtung und Laborüberwachung bis zum Blastozystenstadium.

03

Embryobiopsie

Biopsieverfahren, Probenröhrchen und Dokumentation der Identitätskette.

04

Genetischer Test

Umfang der PGT-A-, PGT-M- oder PGT-SR-Analyse und Zahl der untersuchten Embryonen.

05

Testentwicklung

Fallspezifische Vorbereitung und Familienproben für PGT-M.

06

Einfrieren und Transfer

Embryolagerung und anschließender Zyklus für den Transfer eines eingefrorenen Embryos.

Erfahren Sie, was Ihr individueller Plan umfassen kann

Senden Sie uns Ihre genetischen Befunde und bisherigen IVF-Ergebnisse, damit wir erklären können, welcher Test geeignet sein könnte, und die voraussichtlichen Kosten aufschlüsseln können.

PGT-Plan anfordern
Labor und Rückverfolgbarkeit

Embryobiopsie, Identitätssicherheit und Genetiklabor bei PGT

Die eindeutige Identifikation der Biopsieprobe vom Embryo bis zum Genetiklabor ist ein grundlegender Bestandteil einer zuverlässigen Untersuchung.

01

Elektronisches Witnessing

Patient, Keimzelle, Embryo, Biopsieröhrchen und Befund werden innerhalb derselben Identitätskette überprüft.

02

Blastozystenbiopsie

Eine begrenzte Zahl von Trophektodermzellen wird von einem geschulten Embryologen entnommen.

03

Überführung der Probe in Röhrchen

Die Zellen werden in einem kontrollierten Arbeitsablauf in ein Röhrchen überführt, der DNA-Verlust und Probenverwechslung minimieren soll.

04

Vitrifikation

Nach der Biopsie werden die Embryonen während der Wartezeit auf die Ergebnisse mittels Schnellgefrierverfahren gelagert.

05

Integration des genetischen Befunds

Embryocodes und Ergebniskategorien werden mittels doppelter Verifizierung in die klinische Akte eingetragen.

06

Qualität und Rückverfolgbarkeit

Gerät, ausführende Person, Datum, Probenort und Befundänderungen werden dokumentiert.

Embryobiopsie und Mikroskopielabor für PGT
Die Sicherheit der PGT hängt von geeigneter Biopsietechnik, Probenidentität, Kommunikation mit dem Genetiklabor und der Verifizierung der Befunde ab.
Multidisziplinärer Ansatz

Koordinationsteam für PGT-Behandlung, Embryologie und Genetik

IVF-Behandlung, Embryobiopsie und klinische Interpretation des genetischen Befunds erfordern die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche.

Assoc. Prof. Dr. Beril Yüksel
Fachärztin für Gynäkologie, Geburtshilfe und IVF

Op. Dr. Beril Yüksel

Koordiniert ovarielle Stimulation, Eizellentnahme und Transferplanung mit dem genetischen Ziel.

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Dr. Münevver Serdaroğulları
Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Münevver Serdaroğulları

Koordiniert genetische Testung, Einwilligung, multidisziplinären Ablauf und wissenschaftliche Qualitätsprozesse.

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Zafer Atayurt
Leitung des Embryologielabors

Zafer Atayurt

Verantwortet Embryokultur, Biopsie, Vitrifikation, Identitätsprüfung und die Zuordnung des Befunds zum richtigen Embryo.

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Humangenetische Beurteilung

Die klinische Interpretation genetischer Risiken und Testergebnisse sollte einen entsprechend qualifizierten Facharzt für Humangenetik oder genetischen Berater einbeziehen. IVF- und Embryologieteam übernehmen die Integration der Testung in die reproduktionsmedizinische Behandlung.

Ausgewogene Information

Welche Risiken und Grenzen hat PGT?

PGT kann darauf abzielen, ein bestimmtes genetisches Risiko zu reduzieren, hat jedoch biologische und technische Grenzen.

01

Weniger verfügbare Embryonen

Nicht alle Embryonen erreichen das Blastozystenstadium oder werden nach der Untersuchung als für einen Transfer geeignet eingestuft.

02

Test ohne Ergebnis

Unzureichende DNA oder technische Gründe können dazu führen, dass eine erneute Biopsie erwogen wird.

03

Mosaizismus

Die biopsierten Zellen repräsentieren möglicherweise nicht immer den gesamten Embryo.

04

Fehlklassifikation

Auch wenn selten, sind falsch-positive oder falsch-negative Ergebnisse möglich.

05

Biopsie und Einfrieren

Obwohl das Risiko in erfahrenen Laboren gering ist, kann ein Nullrisiko für den Embryo nicht zugesichert werden.

06

Begrenzter Untersuchungsumfang

Genetische Erkrankungen außerhalb des Testumfangs, de-novo-Veränderungen und Schwangerschaftskomplikationen werden nicht ausgeschlossen.

Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen zur Präimplantationsdiagnostik (PGT)

Wichtige Antworten zu PGT-Arten, Ablauf, Ergebnissen und Nachsorge während der Schwangerschaft.

Was ist PGT?

Eine Gruppe von Tests zur Beurteilung bestimmter chromosomaler oder genetischer Risiken vor dem Embryotransfer.

Sind PGT-A, PGT-M und PGT-SR derselbe Test?

Nein. PGT-A beurteilt die Chromosomenzahl, PGT-M eine bestimmte monogene Erkrankung und PGT-SR strukturelle Chromosomenungleichgewichte.

Erfordert PGT eine IVF?

Ja. Um Embryonen zu erzeugen und eine Biopsie durchzuführen, ist ein IVF- oder ICSI-Zyklus erforderlich.

Wann wird die Embryobiopsie durchgeführt?

In der heutigen Praxis erfolgt sie meist im Blastozystenstadium, üblicherweise an Tag 5–7.

Kann PGT dem Embryo schaden?

In erfahrenen Laboren ist das Risiko gering, ein Nullrisiko durch Biopsie und Einfrieren kann jedoch nicht garantiert werden.

Erkennt PGT jede genetische Erkrankung?

Nein. Sie beurteilt nur die genetische Fragestellung innerhalb des Umfangs des ausgewählten Tests.

Kann ein PGT-Ergebnis falsch sein?

Seltene fehlerhafte Ergebnisse, Mosaizismus und Analysen ohne Ergebnis sind möglich.

Ist nach PGT eine pränatale Untersuchung erforderlich?

Da PGT nicht jede fetale genetische Erkrankung ausschließt, sollten während der Schwangerschaft Screening- und gegebenenfalls diagnostische Optionen wie Chorionzottenbiopsie oder Amniozentese besprochen werden.

Was geschieht mit den Embryonen während der Wartezeit auf PGT-Ergebnisse?

Sie werden nach der Biopsie üblicherweise vitrifiziert; der Transfer wird nach Vorliegen der Ergebnisse geplant.

Erhöht PGT die Erfolgschance?

Der Zweck variiert je nach Testart und Patientengruppe. Insbesondere für PGT-A ist nicht gezeigt, dass sie bei jedem Patienten die Lebendgeburtenrate erhöht.

Wie viele Embryonen werden für PGT benötigt?

Es gibt keine feste Zahl. Alter, genetisches Risiko und Embryonalentwicklung beeinflussen die Chance, einen für den Transfer geeigneten Embryo zu finden.

Wie lange dauert PGT in Zypern?

Der IVF-Teil dauert üblicherweise etwa 10–14 Tage; Zeiten für genetische Vorbereitung und Befundung variieren separat je nach Testart.

Was ist in den Kosten einer PGT enthalten?

IVF, Medikamente, Biopsie, Testung, Einfrieren, Lagerung und Transfer können als getrennte Positionen berechnet werden.

Was bedeutet ein Mosaikembryo?

Damit ist ein Biopsiebefund gemeint, der eine Mischung von Zellen mit normalen und auffälligen Chromosomenkopien vermuten lässt; Interpretation und Transferpolitik erfordern fachärztliche Beratung.

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